Luise Friederike Bohlen Luise Friederike Bohlen, geb. Woermann
(21.12.1853 Hamburg - 14.3.1949 Hamburg)
Stifterin
Schweinemarkt 47b, heute: Glockengießerwall/Steinstraße (Wohnadresse als jung verheiratete Frau)
Armgartstraße 12 (Wohnadresse ab 1881)
Badestraße 42 (Wohnadresse ab 1892)
Fuhlsbüttler Straße 756, bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof; Q 24-36

Tochter des Großkaufmanns und Reeders Carl Woermann, verheiratet seit 1877 mit dem Kaufmann Johannes Friedrich Eduard Bohlen (1846-1901). Drei Jahre nach der Hochzeit wurde er Teilhaber der Firma Woermann, weitere vier Jahre später Vorstand der Woermann-Linie und dann Direktionsmitglied der Deutschen Ostafrika-Linie. Zwischen 1892 und 1900 Generalkonsul von Kongo.
Das Paar hatte vier Kinder.
Luise Friederike Bohlen engagierte sich nicht nur auf sozialem Gebiet, sondern war auch kulturell und wissenschaftlich interessiert. Auf der Gedenktafel in der Rotunde der Hamburger Kunsthalle wird Luise Bohlen als „Frau Gen. Kons. Bohlen“ für 1901 als Stifterin genannt. Sie „gehörte dem Kreis um Kunsthallen¬direktor Alfred Lichtwark an“.[1]
Text: Rita Bake