Rosa Kiela Weiß Amanda Mechau, geb. Weiß, genannt: Rosa Kiela Weiß
(10.8.1913 Kiel – 11.5.1984 Hamburg)
Kurzwarenhändlerin und Verfolgte des Nationalsozialismus
Namensgeberin für Rosa-Kiela-Weiß-Straße
Die in Hamburg-Wilhelmsburg tätige Kurzwarenhändlerin wurde in der NS-Zeit im Mai 1940 als Sintiza vom Hannoverschen Bahnhof mit ihrer Familie ins Konzentrationslager Belzec deportiert. Sie und ihr Mann überlebten das KZ, zwei ihrer Kinder jedoch verhungerten.
Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus kehrte Rosa Kiela Weiß nach Wilhelmsburg zurück und arbeitete wieder als Händlerin. „Auf ihren Geschäftswegen durch Wilhelmsburg und Harburg begegnete sie vielen, die im Krieg alles verloren hatten, und sie half, wo sie konnte. Ihr Markenzeichen war eine Rose im Haar, weshalb man sie nach dem Krieg ‚Rosa‘ nannte. Sie war bekannt für ihre zupackende Art und Großherzigkeit.“ 1)
Im Dezember 2025 wurde nach ihr in Hamburg-Wilhelmsburg eine Straße benannt: Rosa-Kiela-Weiß-Straße.