(29.5.1924 Berlin – 30.4.2010 Hamburg)
Bürgerrechtlerin, Leiterin eines Hamburger Kindergartens, engagierte sich für die Verfolgten des NS-Regimes und begleitete die Zeuginnen und Zeugen in den Hamburger Prozessen gegen KZ-Aufseher, gründete das Auschwitz-Komitee mit, 1990-2000 Vizepräsidentin der deutschen Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung Pax Christi.
Wohlers Allee 40: katholisches Kindertagesheim (Wirkungsstätte)
Tierparkallee 30 (Wohnadresse)
Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
(21.7.1894 Bitburg - 24.4.1955 Hamburg)
Wohlfahrtspflegerin, Mitbegründerin des Hamburger Frauenrings, Mitbegründerin der Arbeitsgemeinschaft für Jugendpflege und -fürsorge, Regierungsdirektorin der Jugendbehörde/ Leitung des Landesjugendamtes. Mitherausgeberin der Fachzeitschrift „Unsere Jugend“, Verfolgte des NS-Regimes
Wiesenkamp 9 (Wohnadresse)
Ernst-Merck-Straße 9-21 „Bieberhaus“ (Wirkungsstätte)
Namensgeberin für: Hermine-Albers-Straße, benannt 2014
Bestattet auf dem Friedhof Bergstedt. Das Grab ist bereits aufgelöst.
(19.9.1881 Hamburg - 19.8.1973 Hamburg)
Bürgerschaftsabgeordnete, Leiterin eines Altersheimes, Mitbegründerin der AWO Hamburg
St. Georgstraße 6 (Wohnadresse)
Borsteler Chaussee 301 (Dienstwohnung)
Kreuzweg 2 (Wohnadresse)
Ihr Grabstein steht im Garten der Frauen, Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
(11.10.1907 Frankfurt a. M. – 10.5.2007 Hamburg)
Frauenrechtlerin, Gründungsmitglied von „Terre des Femmes“, setzte sich vehement gegen die Genitalverstümmelung ein
Sierichstraße 164 (Wohnadresse)
Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756 (Grabstätte)
(23.4.1906 Volkmarsen – 13.4.1984 Stockholm)
Praktische Ärztin und Homöopathin, eine der ersten anthroposophisch orientierten Ärztinnen Deutschlands
Maria-Louisen-Straße 50 (Praxis)
(14.5.1893 Hamburg – 8.4.1970 Hindhead/Surry Großbritannien)
Soziologin, Gründerin einer Schule in England, Direktorin der Deutschen Akademie für soziale und pädagogische Frauenarbeit Berlin
Sozialpädagogisches Institut/Soziale Frauenschule: Moorweidenstraße 24 (Wirkungsstätte)
(30.12.1888 Hamburg – 22.1.1986 Detmold)
Komponistin, Pianistin, Musikpädagogin
Hochschule für Musik und Theater, Harvestehuder Weg 12 (Wirkungsstätte)
Enzianstraße 4 (Wohnadresse)
Bestattet auf dem Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756, Grab: 0 18, 193
Namensgeberin für: Ilse-Fromm-Michaels-Weg
(4.9.1905 Hamburg - 10.7.1998 in den USA)
Sängerin, Kellnerin, Verkäuferin
Dammtorstraße, Hamburger Stadttheater; Oberstraße, Israelitischer Tempel (Wirkungsstätte)
Gorch-Fock-Straße 1; später Schlüterstraße 63 IV (Wohnadresse)