Hamburgische Staatsoper in der NS-Zeit; Stolpersteine vor der Staatsoper; Geschlechterrollen auf der Opernbühne
Stadttheater 1934 in „Hamburgische Staatsoper“ umbenannt, weitestgehend zerstört: 1943, Neubau 1953, Neubau des Betriebsgebäudes: 2005
Dammtorstraße 28 (heute)
Vorläuferinnen: Stadttheater; Comödienhaus; Gänsemarktoper
Siehe auch: Elsa Bernstein
(21.9.1923 Hamburg – 10.2.2003)
gehörte zur Gruppe des Hamburger Zweiges der Weißen Rose, einer Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus
Dammtorstraße 1, Rundbau Ecke Valentinskamp, Deutschlandhaus (ehem. Buchhandlung Conrad Kloss) (Wirkungsstätte)
Ursprünglich eine private Mädchenschule
Schuladressen:
Krayenkamp
Dammtorstraße 12
Große Theaterstraße 23
Heimhuder Straße 12
Tesdorpfstraße 16
Isestraße 144
Harvestehuder Weg 65
Wilhelm-Metzger-Straße 4 (heute)
(12.3.1925 Schöningen – 15.9.2011 Hamburg
Opernsängerin
Hamburgische Staatsoper, Dammtorstraße (Wirkungsstätte)
Hammerichstraße 12 (Wohnadresse in den 50er Jahren)
Ihr Grab befindet sich im Garten der Frauen Ohlsdorfer Friedhof, Fuhlsbüttler Straße 756
(4.9.1905 Hamburg - 10.7.1998 in den USA)
Sängerin, Kellnerin, Verkäuferin
Dammtorstraße, Hamburger Stadttheater; Oberstraße, Israelitischer Tempel (Wirkungsstätte)
Gorch-Fock-Straße 1; später Schlüterstraße 63 IV (Wohnadresse)
(25.5.1893 Hamburg – 13.7.1969)
Oberschulrätin, Reformpädagogin, Pionierin auf dem Gebiet des Englischunterrichts an Schulen
Dammtorstraße 25, ehemaliges Verwaltungsgebäude der Oberschulbehörde (Wirkungsstätte)
(14.9.1829 Wien - 15.11.1908 London)
Ballettmeister und Solotänzerin
Dammtorstraße 28: Stadttheater (Wirkungsstätte)
Namensgeberin: Lannerweg 1951 in Rahlstedt benannt nach Joseph Franz Karl lanner, Walzerkönig, 2019 mitbenannt nach dessen Tochter Käthi Lanner
(27.2.1888 Perleberg bei Berlin – 26.8.1976 Santa Barbara, Kalifornien)
Sopranistin
Hamburgische Staatsoper/Stadttheater Dammtorstraße 28 (Wirkungsstätte)
(3.11.1887 Prag, 1942 ins KZ Theresienstadt deportiert und wahrscheinlich am 20.10.1944 im KZ Auschwitz ermordet)
Altistin
Dammtorstraße, Stadttheater
Stolperstein vor dem Eingang zur Hamburgischen Staatsoper
Beispieladresse: Holländischer Brook (Kattundruckerei Alardus und Hartung)
Manufakturen gab es z. B. in Hamburg: Kattundruckereien: Sievers: Holzdamm; Bostelmann und Schutz: Katharinenstraße; R. Rücken und Sohn und Jacob Rahhusen: Dammtorstraße. Strumpfmanufakturen: Meyerich: Rosenstraße 117; Ahrens Neuensteinweg 27; Tabakmanufakturen: Friedrich Gustav Carstens: Kajen 94; Christo Deuer: Auf dem Meßberg 26; Seidenmanufakturen: Albert Behrens: Venusberg; Spiegelmanufakturen: Kopperhorn: Pferdemarkt 144.
Siehe auch unter: Arbeiterinnen im 18. Jahrhundert